Schweinemast   News der BI (1) (2)   
18.12.2008   -   11. Information der Bürgerinitiative „Gute Luft“

Folgende Informationen, die uns erst kürzlich erreicht haben und uns von BÜRGERMEISTER MEIER bestätigt wurden, geben wir hiermit weiter:

Der Bürgermeister hat auf Nachfrage bestätigt, dass die Gemeinde an den Rechtsanwalt des Landwirts Meyer einen erheblichen Betrag (soll 4-stellig sein) gezahlt hat – als Kostenerstattung für Terminabstimmungen und Vorbereitungstreffen mit Gemeinde und Landkreis. Die Anfrage, ob auch die BI Zuschüsse zu den Kosten Ihres Rechtsanwalts beantragen könne, wurde verneint.

Der Bürgermeister soll geäußert haben, dass die Aussage der BI „der Landwirt baut auf eigenes Risiko“ nicht zutreffe - Kosten im Fall eines Rückbaus werde der Landkreis tragen müssen. Dies ist FALSCH! RICHTIG ist:

Den komplette Flyer lesen, zum Download:
    Flyer Nr.11 (pdf-Datei, 76 kB)


23.11.2008   -   10. Information der Bürgerinitiative „Gute Luft“

Der Widerstand für gute Luft in der Gemeinde Diekholzen wird fortgesetzt !
Lehnt der Landkreis unsere Widersprüche gegen die Genehmigung ab, ist der nächste Schritt im Kampf gegen den Schweinemastbetrieb zwischen Diekholzen und Söhre die Klage gegen die Genehmigung vor dem Verwaltungsgericht Hannover (die bisherige Entscheidung betraf lediglich den Antrag auf vorläufigen Baustop bis zur Rechtswirksamkeit der Genehmigung).
Solange über die Genehmigung nicht endgültig entschieden ist gilt:
Landwirt Meyer baut auf eigenes Risiko !

Der komplette Flyer zum Download:
    Flyer Nr.10 (pdf-Datei, 76 kB)


21.11.2008   -   BUND Niedersachsen e.V. und Bürgerinitiative .Gute Luft. kündigen Klage im Hauptverfahren an.
BUND Landesverband Niedersachsen e.V. Hannover, 20. November 2008

Zwischen Diekholzen und Söhre hat Mitte Oktober der Bau des umstrittenen Maststalls für rund 2.000 Schweine begonnen, obwohl über den gegen die Genehmigung eingelegten Widerspruch des BUND Niedersachsen noch nicht entschieden ist. In Bezug auf die zu erwartenden Belastungswirkungen des Maststalls widersprechen sich zwei vorliegende Gutachten. In dieser unklaren Situation hätte der Landkreis, wie von allen beteiligten Umweltverbänden gefordert, vom Antragsteller eine vollständige Umweltverträglichkeitsprüfung verlangen können. Stattdessen erteilte er die Genehmigung für den Maststall. Gegen diese Genehmigung legte der BUND Landesverband Niedersachsen e.V., unterstützt von der Bürgerinitiative "Gute Luft", Widerspruch ein. Ohne die Begründung des Widerspruchs abzuwarten, gab der Landkreis dem Landwirt vorab die Genehmigung, mit dem Bau zu beginnen. Mit dem Versuch, den Baubeginn durch einen Eilantrag............

Die ganze Pressemeldung des BUND zum Download:
    Pressemeldung BUND 20.11.2008 (pdf-Datei, 41 kB)


2.11.2008   -   Hallo liebe Mitstreiter,

die Hildesheimer Allgemeine Zeitung hat gestern wieder einen Artikel zum Bau des Schweinemaststalls veröffentlicht. Leider waren das erst einmal nicht so gute Nachrichten. Auch wir sind überrascht und sehr enttäuscht, jedoch

WIR HABEN WEITER MÖGLICHKEITEN UNS ZU WEHREN.

Damit alle im Bilde sind hier eine kurze Zwischeninformation. Über die folgende Prüfung werden wir Sie auf dem Laufenden halten.
Auch dieser Flyer wird nur per EMail übersandt. Es wäre nett, wenn Sie ihn an möglichst viele Bürger verteilen.
Unterstützen Sie uns weiterhin !

Mit freundlichen Grüßen
B&G Klaaßen

Der Flyer zum Download:
    Flyer Nr.9 (pdf-Datei, 76 kB)


16.10.2008   -   Der Bau der Stalls hat begonnen

  • Der Landwirt H. Meyer hat mittlerweile mit dem Bau begonnen, obwohl ihm bekannt ist: über das vom BUND und der BI eingeleitete gerichtliche Verfahren als auch über die von BUND und von Bürgern privat eingelegten Widersprüche ist noch nicht entschieden !
  • Das Verwaltungsgericht hat Herrn H. Meyer ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er auf eigenes Risiko baut !
  • Weder der Rechtsanwalt von Herrn H. Meyer noch der Landkreis setzen sich mit unseren Argumenten fachlich auseinander. Von beiden werden sämtliche Einwendungen als „parteilich“ abgelehnt.


    Der komplette Flyer zum Download:
        Flyer Nr.8 (pdf-Datei, 79 kB)


  • 19.9.2008   -   Spendenaufruf

  • Die 3. Bürgerversammlung ist wieder auf großes Interesse der Bürger gestoßen. Teilgenommen haben auch Vertreter des BUND und des Bündnis90/Die Grünen und damit nun auch Politiker der Gemeinde und des Landtages.
  • Das macht uns – und hoffentlich auch Ihnen – Mut: Weitermachen lohnt sich!!!
    Inzwischen ist auch die Unterstützung und das Interesse in Barienrode und Diekholzen wieder stark angestiegen.
  • Auch der BUND ist überzeugt, dass unsere Argumente gegen den Stall richtig und erfolgsversprechend sind. Wir freuen uns über das außergewöhnliche Engagement des BUND, sowohl auf Kreis- als auch auf Landesebene.
  • Gemeinsam mit unserem Anwaltsbüro werden nun der BUND und die Bürgerinitiative Gute Luft weitere rechtliche Schritte (Widerspruch und ggf. Klage) einleiten.

    Der komplette Flyer zum Download:
        Flyer Nr.7 (pdf-Datei, 77 kB)


  • 2.9.2008   -   Einladung zur 3. Bürgerversammlung

    Zum geplanten Bau der Schweinefabrik findet am Montag, den 08.09.2008, die 3.Bürgerversammlung statt. Es informieren Christian Meyer (Mitglied des Nieders. Landtages Bündnis 90/Die Grünen, Kreisgruppe und Landesverband des BUND) und wir zum Thema und stehen für Fragen zur Verfügung.
    Vor der Versammlung findet ein öffentliches Treffen am geplanten Standort statt.
    Treffpunkte:
    18:00 Uhr am geplanten Standort
    19:00 Uhr im Pfarrheim in Söhre(Hermann-Löns-Straße Ecke Hinter d. Dorfe)

    Der Einladungs-Flyer zum Download:
        Einladung Nr.3 (pdf-Datei, 32 kB)


    30.7.2008   -   Flyer Nr.6 und Nachrichten der BI

    Bürger wehrt Euch
    Der Widerstand geht weiter für gute Luft in der Gemeinde Diekholzen

    Liebe Mitbetroffene in Sachen Schweinmast,
    leider hat sich bei uns am letzten Samstag der Super-GAU ergeben:
    der Nabu hat unvermittelt und ohne Vorwarnung telefonisch mitgeteilt, dass er entgegen vorherigen Aussagen keinen Rechtsbehelf (weder Widerspruch, noch Klage) einlegen will.Die Einspruchsfrist gegen den Genehmigungsbescheid läuft am Montag, den 04.08.2008 ab. Um diesen nicht rechtskräftig werden zu lassen, sehen wir zur Zeit einzig die Möglichkeit, privat zunächst fristwahrend ohne Angabe von Gründen - Widerspruch beim Landkreis einzulegen. Der Widerspruch hätte aufschiebende Wirkung und sichert demjenigen die eventuell noch möglichen rechtlichen Schritte. Letztere werden zur Zeit gerade anwaltlich geklärt. Die Erfolg versprechenden Naturschutzbelange gehören leider nicht dazu. Die Kosten für den fristwahrenden Widerspruch sollen in diesem Stadium allenfalls eine geringe Verwaltungsgebühr betragen. Dies verschafft uns zeitlichen Aufschub und damit die Möglichkeit, vielleicht doch noch eine Lösung zu finden. Eine Sammelwiderspruch ist leider nicht möglich. Die Möglichkeit eines Musterverfahrens (andere Verfahren ruhend stellen) wäre dann zu prüfen. Es wäre hilfreich, wenn diejenigen, die Widerspruch einlegen, uns informieren würden. So kann die weitere Abstimmung am Besten erfolgen.

    Unser Textvorschlag:
    Gegen die Immissionsschutzrechtliche Genehmigung zu Errichtung und Betrieb eines Jungsauenaufzuchtstalles in Diekholzen / Söhre durch Herrn Heinrich Meyer mit dem Aktenzeichen (503) 32 30 30 vom 03.06.2008 legen wir fristwahrenden Widerspruch ein. Eine Begründung wird nachgereicht.

    Mit freundlichen Grüßen
    B.&G. Klaaßen

    Der Flyer zum download:
        Gute Luft Flyer Nr.6 (pdf-Datei, 44 kB)


    4.7.2008   -   Flyer der BI

    Die Schweinefabrik fügt der Gemeinde großen Schaden zu

    Die Genehmigung des Landkreises geht an keiner Stelle auf die vom Institut für Biologie und Chemie der Universität Hildesheim ermittelten Ergebnisse hinsichtlich der zu erwartenden Ammoniak-Emissionen ein. Diese liegen immerhin nahezu 4(!)-fach höher als in den Antragsunterlagen vorgetragen. Wir sind daher nach sorgfältiger Prüfung sehr zuversichtlich, dass ein gemeinsam mit NABU bzw. NVN geführter Widerspruch bzw. eine Klage gegen den Genehmigungsbescheid erfolgreich sein wird. Nun benötigen wir die Hilfe möglichst vieler Bürger durch finanzielle Unterstützung. Voraussetzung für den Widerspruch bzw. die Klage ist, dass wir bis 25.07. genügend Gelder zur Abdeckung des Kostenrisikos gesammelt haben. Zu diesem Zweck wurde von uns ein spezielles 'Bürgerkonto' eingerichtet (Näheres im Flyer). Helfen auch Sie uns durch eine Spende und durch Gewinnung weiterer Unterstützer. Je mehr Bürger einen Beitrag leisten, umso sicherer erreichen wir unser Ziel und umso geringer wird die Belastung des Einzelnen, denn: Nach Abschluss des Verfahrens werden nicht benötigte Gelder selbstverständlich zurückerstattet. Aber auch Unterstützung durch aktive Mitarbeit und durch Zurverfügungstellung oder Vermittlung von Aushang- und Informationsflächen ist sehr willkommen. An dieser Stelle bereits vielen Dank.

    Mit freundlichen Grüßen
    B.&G. Klaaßen

    Bei Aufnahme in unseren Email–Verteiler können wir Sie über das weitere Vorgehen, Erfolge und Termine zeitnah informieren.
    Senden Sie Ihre E-Mail Adresse an: GuteLuft@web.de

    Der Flyer zum download:
        Gute Luft Flyer Nr.5-4 (pdf-Datei, 19 kB, ohne Bild)     Gute Luft Flyer Nr.5-4 (pdf-Datei, 463 kB, mit Bild, das BI Orginal)


    23.6.2008   -   Einladung zur Bürgerversammlung

    Die Bürgerinitiative informiert im Pfarrheim Söhre über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen in Sachen der Schweinemastanlage bei Söhre.

    Für die komplette, größere, Darstellung der Einladung klicken Sie hier





    28.5.2008   -   Information der BI Söhre zum derzeitigem Sachstand

    Liebe Mitstreiter,

    anliegende Informationen zum Sachstand möchten wir weitergeben.
    Da wir grundsätzlich immer auf gemeinsame Entscheidungen setzen, haben wir den Bürgermeister, den Landkreis und die Landwirte um ein Gespräch nach Kenntnis und Prüfung der Genehmigung gebeten, so dass alle Beteiligten den gleichen Informationsstand haben.

    Freundliche Grüße
    B.&G. Klaaßen

    Der Widerstand gegen den
    geplanten Standort der Schweinemastanlage
    geht weiter !


    Zwar bestätigte Herr Basse uns am Montag auf Nachfrage, dass die Entscheidung zur Genehmigung der Schweinmastanlage gefallen ist.
    Jedoch soll aufgrund unserer vielfältigen Einwendungen nun die Genehmigung mit erheblichen Auflagen versehen werden.

    Obwohl

    - keine Gesprächsbereitschaft bei den Landwirten Meyer bestand
    - keine Mediation - wie von Bürgermeister Meier angekündigt - stattfand
    - keine Unterstützung durch die Politiker der Gemeinde erfolgte

    so endet dieser erste Abschnitt unserer Arbeit doch mit einem Teilerfolg !
    Sobald uns die Genehmigung vorliegt, werden wir mit Unterstützung der von uns beauftragten Rechtsanwaltskanzlei diese inhaltlich sorgfältig prüfen und die Erfolgsaussichten einer eventuellen Gerichtsverfahrens ermitteln. Bei reellen Chancen werden wir sicherlich die umfangreich angebotene finanzielle Unterstützung durch die Bürger der Gemeinde benötigen.

    Bürgermeister Meier hat für den 05.06. einen 1-stündigen Gesprächstermin mit diversen Beteiligten angekündigt. Wir beabsichtigen, nicht teilzunehmen, da sich uns der Sinn und das Ziel eines solchen Gesprächs nicht erschließt:
    - die Erteilung der Genehmigung ist zugesagt und verkündet, zu verhandelnde Positionen existieren damit nicht
    - die Landwirte Meyer haben bislang auf keines der vielen Gesprächsangebote überhaupt nur reagiert und sollen nun sogar zu Verhandlungen bereit sein ?
    - die von uns stets aufgezeigten Standortalternativen werden nunmehr vom Antragsteller sicherlich erst recht nicht mehr ernstlich in Erwägung gezogen


    Zu Gesprächen, in die alle Beteiligten wirklich entscheidungsoffen hineingehen, sind wir selbstverständlich jederzeit gerne bereit.
    Sicherlich bietet sich ein solcher Meinungsaustausch nach Kenntnis und Prüfung der angekündigten Genehmigung an.

    Sobald wir zu der Genehmigung und zu weiteren Möglichkeiten Näheres ausführen können, hoffen wir erneut eine Infoveranstaltung durchführen zu können.
    Nun heißt es, gemeinsam nach vorne zu schauen.

    Wir benötigen weiterhin Ihre Unterstützung!





    25.4.2008   -   Flyer der BI Söhre

    Bislang keine Genehmigung für den derzeitig geplanten Standort der Schweinemastanlage

    Folgende Aktivitäten gab es seit der letzten Information:

    Erstellung eines Gutachtens durch die Universität Hildesheim
    - Das Gutachten, das dem Landkreis mittlerweile vorliegt, weist nach, dass der Standort der geplanten Anlage nicht genehmigungsfähig ist.
    - Es untersucht die Ammoniakbelastung und ermittelt eine nahezu 4-fach höhere Umweltbelastung als das Gutachten des Antragstellers; die Geruchsauswirkungen wurden nicht betrachtet, sind aber damit ebenfalls in Frage zu stellen

    Konstruktive Gespräche zwischen Landkreis und Bürgerinitiative
    - Zusicherung einer gründlichen und vollständigen Prüfung des Antrags und unserer Einwendungen.
    - Ermutigung des Landkreises, konstruktive Gespräche zwischen dem Landwirt Heinrich Meyer und der Bürgerinitiative aufzunehmen.

    Gespräch Bürgerinitiative mit Bürgermeister Meier sowie Ortsvorstehern
    - Herr Meier sagt erneut zu, sich intensiv um eine Einwilligung der Landwirte Meyer zu einem Gespräch (Mediation) aller Beteiligten zu bemühen.

    Aktueller Status:
    Leider bislang keine Gesprächsbereitschaft der Landwirte Meyer
    - Damit ist ein konstruktives Vorgehen mit dem Ziel eines möglichen

    Kompromisses im Sinne aller Beteiligten bisher nicht möglich.
    - Wir versuchen weiterhin den Kontakt zu den Landwirten Meyer herzustellen.

    Wir benötigen:
    - Unterstützung durch die Bürger und die Politiker der Gemeinde

    Bitte nehmen auch SIE Kontakt zu uns auf und unterstützen auch SIE unsere Arbeit – es lohnt sich !

    Bei Aufnahme in unseren Email–Verteiler können wir Sie über das weitere Vorgehen, Erfolge und Termine zeitnah informieren.
    Senden Sie Ihre E-Mail Adresse an: GuteLuft@web.de

    Der Flyer zum download:
        Gute Luft Flyer Nr.3 (pdf-Datei, 16 kB)


    3.4.2008   -   E-Mail der BI Söhre

    Liebe Mitbetroffene,

    die Teilnahme am Informationstreffen am 18.03. war mit ca. 150 Personen eine große Unterstützung und hat uns sehr gefreut. Da nun bereits wieder einige Zeit vergangen ist, möchten wir kurz vom weiteren Verlauf berichten und Informationen weitergeben.

    Neben den weit über 1.000 Unterschriften gegen das Vorhaben wird der vom Anwalt vertretene Einwand zur Zeit bereits von ca. 70 Personen finanziell unterstützt. Das bedeutet, der Widerstand gegen die Anlage ist - entgegen den sich hartnäckig haltenden gegenteiligen Gerüchten in Söhre - sehr hoch und nimmt weiter zu. Inzwischen besteht auch Kontakt zum Institut für Biologie und Chemie der Universität Hildesheim, das erst im vergangenen Jahr die Region besonders untersucht hat.

    Da wir einen Austausch aller beteiligeten Seiten für sinnvoll halten, haben wir uns sowohl bei Heinrich und Jan Meyer, als auch beim Landkreis (Herrn Basse) um einen Gesprächstermin bemüht:

    Leider hat die Familie Meyer bisher erkennen lassen, dass sie kein Interesse an einem Gespräch hat, so dass wir in dieser Hinsicht vorerst leider keinen konstruktiven Austausch erwarten können. Auch ein Zustandekommen des von der Gemeindeverwaltung geplanten Mediationstermins erscheint damit immer fragwürdiger. Wir bedauern dies sehr, da solche Gespräche dem Gemeindefrieden dienen und für ein gegenseitiges Verständnis sehr wünschenswert sind. Wir werden uns daher weiter um ein Gespräch bemühen.

    Im Gegensatz dazu erklärte sich Herr Basse zu einen Meinungsaustausch mit uns bereit. Dieser fand am 31.03. im kleinen Kreis statt. An dem Gespräch nahmen neben Herrn Basse und Frau Becker vom Lankreis zwei Vertreter unserer Bürgerinitiative und ein Vertreter der Universität teil. Der Stand ist, dass die Prüfung der Einwendung durch die zuständigen Stellen noch etwas Zeit benötigt. Wie wir hält auch der Landkreis einen Meinungsaustausch und eine gemeinsam abgestimmte Lösung (Politik, Bürger und Landwirt) für sinnvoll und wünschenswert. Herr Basse steht zu einer Teilnahme an einem runden Tisch gern zur Verfügung.

    Wir werden uns daher weiter um einen konstruktiven Austausch zwischen dem Landwirt und dem immer großer werdenden Widerstand in der Gemeinde bemühen. Gleichzeitig werden wir ggf. aber auch - sollte sich keine Bewegung auf der Verhandlungsebene abzeichnen - den am Informationsabend mit großer Mehrheit begrüßten Demonstrationswunsch aufgreifen. Wir hoffen weiterhin auf eine wachsende Unterstützung. Wir haben auch den Bürgermeister Meier und einige Gemeinderatsmitglieder (soweit uns die email Adressen bekannt waren - also bitte weitergeben, wenn jemand nicht erreicht wurde) in diesen Verteiler aufgenommen, um Unterstützung auch von der politischen Seite - den gewählten Vertretern der gesamten Gemeinde - zu erhalten.

    Freundliche Grüße
    Klaaßen, Petri, Köhler


    18.3.2008   -   Treffen der Bürgerinitiative Söhre im Pfarrheim Söhre
    Saal im Pfarrheim in Söhre "platz aus allen Nähten".

    Söhre. Kurz vor Beginn um 19:00 Uhr. Der Saal "platzt" aus allen Nähten. Zirka 30 Bürger versuchen der Veranstaltung vom Flur aus zu folgen.
    Die Redner der Bürgerinitiative haben die Veranstaltung sehr gut vorbereitet und vermitteln einen guten Überblick über die zeitliche Abfolge der bisherigen Geschehnisse. Es ist ein Fachanwalt aus Braunschweig eingeschaltet wurden um die Interessen der Bürger zu vertreten. Es wird uns klar gemacht das die Einwendungen der Bürgerinitiative Söhre beim Landkreis eingegangen sind und dort zur Kenntnis genommen werden/wurden. In wie weit die Einwende berücksichtigt werden ist ungewiss. Ebenso haben der NaBu und der BUND eine Stellungnahme abgegeben.
    Anhand von eines Multimedia Vortrags via Beamer wird die ganze Problematik die mit dem neuen Standort verbunden ist im wahrsten Sinne der Wortes beleuchtet. Die Emissionen die vom neuen Standort ausgehen beeinträchtigen in nicht unrelevanter Weise die nahe gelegenen Schutzgebiete am Mühlenberg und den Beusterverlauf, der als europäische FFH (Fauna und Flora Habitat) ausgewiesen ist. Auf diese Bereinträchtigung zielen die Stellungnahmen der Naturschutzverbände ab. Die Verbände erwägen ist Falle einer Baugenehmigung durch den Landkreis Hildesheim Klage gegen das Vorhaben einzureichen.
    Es wird zum wiederholten Mal klar gemacht das die BISöhre (und auch die BIBarienrode) keine Klage einreichen können. Dies können wenn nur betroffene Bürger, oder eben die Verbände da es sich in dem Klagefall um öffentliche Belange handelt.
    Die Veranstaltung verläuft sehr sachlich und ohne große Polemik, auch wenn in Richtung Gemeinderat Diekholzen ein paar Spitzen abgeschossen wurden. Hier wird aber unmissverständlich klar gestellt das den Gemeinderatsmitgliedern bei der letzten Gemeinderatssitzung die "Hände gebunden" waren und sie nach NGO (niedersächsischer Gemeinde Ordnung) nur noch haben zustimmen können. Egal wie die Abstimmung ausgefallen wäre, für die Entscheidung die nun der Landkreis Hildesheim allein trifft, war sie nicht relevant. Die Gemeinde hat beim der Baugenehmigung für den neuen Standort kein Mitspracherecht mehr, da sie nicht mehr betroffen ist mit Entscheidungen jedweder Art.
    Alle versorgungstechnischen Dinge sind mit dem Abtrag eingereicht wurden und ohne gemeindliches Zutun realisierbar, zumindest sieht es erst einmal so aus. Die Wasserversorgung über einen eigenen Brunnen erscheint kritisch, ist aber kein Grund das Vorhaben ganz abzulehnen. Die Abwasserentsorgung erfolgt über die Gülleentsorgung. Das neue Gutachtenfür den Standort macht zu allen baurechtlichen Fragen eindeutige Aussagen, auch wenn diese von Anwesenden teilweise angezweiflet werden. Insbesondere die dem Gutachten zugrunde liegenden Windverhältnisse werden angezweifelt, da es sich hier um Datensätze für Hildesheim handelt und die Windverhältnisse am Standort wohl augenscheinlich anders sind. Nur leider ist diese Vorgehensweise, Datensätze für Regionen zu verwenden, gängige Praxis für diverse Berechnung unter Anwendung von DIN, VDI Normen und Regelwerken und durchaus zulässig. Für Diekholzen gibt es keine speziellen Datensätze und es werden auch keine erstellt werden, weil dies der Gesetzgeber so nicht vorsieht.
    Am Ende der Veranstaltung macht Herr Thyssen eindringlich klar das Ziel der BI nicht sein kann den Schweinestall irgendwo in der Gemarkung Diekholzen gänzlich zu verhindern, sondern das Herr Meyer ein Anrecht hat auf eine Baugenehmigung solange alle Rechtsnormen erfüllt werden. Die BI schliesst sich dem an und hofft das die durch Bürgermeister Meyer angekündigte Meditation stattfinden wird. Im Augenblick sieht es danach leider nicht aus.
    Das wäre für alle Beteiligten: Bürger, Bauer Meyer, Genehmigungsbehörde
    schlecht. Diese Gepräche könnten gegenseitiges Vertrauen aufbauen bei der Suche nach einem von allen Beteiligten mit getragenen Standort.
    So wie es im Augenblick abläuft ist das ganze Antrags- und Genehmigungsverfahren ein "Alleinritt" von Herrn Meyer. Ich vermute das er um seine gute Position in diesem Verfahren weiss ........ solange er alle rechtlichen Auflagen erfüllt.
    Läuft aber in dem Räderwerk ein Rädchen "heiss" und es passieren im späteren Betrieb vielleicht Kleinigkeiten die nicht den Bauauflagen entsprechen, vielleicht stinkt es mal ein wenig zu viel, vielleicht braucht er mal 2 Tage länger um die Gülle auszubringen und und und ......, dann musst sich Herr Meyer und auch der Landkreis im Klaren sein das die Anlage von den Bürgern mit Argusaugen beobachtet wird und sich dann eventuell Landkreismitarbeiter bei Herrn Meyer die Klinke in die Hand geben, wegen Kontrollen und Überprüfungen der durch Bürger gemeldeter Sachverhalte.

    Deshalb kann der eindringliche Appell nur lauten :

    Herr Meyer suchen Sie das Gespräch mit den Bürgern.


    Die weitere Vorgehensweise der BI wird kurz angerissen. Dann endet die sehr gut besuchte und sehr informative Veranstaltung.


    12.2.2008   -   Die BIG informiert
    Presseinformation 2 / 08

    BIG, die Bürger-Interessen-Gemeinschaft für Barienrode und Umgebung, wird weiter arbeiten. Obwohl der Maststall eines Diekholzener Landwirts für 1 850 Schweine jetzt doch nicht zwischen Diekholzen und Barienrode, neben dem Naturschutzgebiet „Schwarze Heide“, entstehen soll, sondern an der Kreisstraße zwischen Diekholzen und Söhre ( Landkreis Hildesheim ), sieht BIG weiterhin für den Raum die Gülleproblematik und will zusammen mit dem antragstellenden Landwirt nach einer Lösung suchen. In kleiner Runde, Barienroder Bürger, der BIG- Aktionskreis und der BIG-Vorstand, kamen am Montagabend im Landhaus Sonnenberg Informationen aus erster Hand. Helfried Basse, Fachdienstleiter „Umwelt“ beim Landkreis Hildesheim, zugleich Genehmigungsstelle für den geplanten Maststall, wies darauf hin, dass am Montag, 11. Februar, ein Änderungsantrag des Diekholzener Landwirts M. beim Landkreis gestellt worden sei. Als neuer Standort für den Schweine-Maststall sei ein Platz neben der Kreisstraße Diekholzen-Söhre vorgesehen. Neben dem Ornithologischen Verein zu Hildesheim ( OVH ) und dem Naturschutzbund ( Nabu ), deren Fachleute das Ökosystem des Naturschutzgebietes „Schwarze Heide“ am Mühlenberg bedroht sahen, sprachen sich auch andere Fachleute, z. B. der Stadt Hildesheim, gegen den vorgesehenen Standort des etwa 30x70 Meter und mindestens 600 000 Euro teuren Maststalls, aus. Nach Basses Darstellung war schwerpunktmäßig wohl eine Diekholzener Ratsentscheidung von Bedeutung, in der es um eine sogenannte Baulast zugunsten des Landwirts ging. Um den Maststall zu erreichen, hätte der Landwirt einen gemeindeeigenen Weg nutzen müssen. Nach dem Mehrheitswillen des Diekholzener Gemeinderats soll dies verwehrt werden. BIG-Vorsitzender Onko Percy Heyken: ,,Unsere Arbeit geht weiter. Jetzt wollen wir, einvernehmlich mit dem Diekholzener Landwirt, vielleicht an einer Art Runden Tisch, die Gülleproblematik klären.“ Der BIG-Vorstand kann sich dabei ein von einem Externen moderiertes Gespräch vorstellen. Flankierend zum aktuellen Standortergebnis will BIG noch die Unterschriftenlisten gegen den ersten Standort zur Schweinemast und denkbare Geruchsbelästigungen öffentlich übergeben. In Teilen Ochtersums läuft derzeit noch die Unterschriftenaktion. „Das ist auch gut so“, urteilt BIG-Vorstandsmitglied Martin Ziss, „denn noch ist der neue Standort nur eine Absichtserklärung des Diekholzener Landwirts. Wir brauchen auch Klarheit für das vorgesehene Barienroder Baugebiet ,Am Klagesberg’ für junge Familien, besonders in der Gülleproblematik.“ Die Geschäftsstelle von BIG ist weiterhin werktags von 9 bis 10 Uhr und abends von 18 bis 19 Uhr erreichbar unter 0 51 21 – 26 88 0


    20.12.2007   -   Die BIG informiert
    Presseinformation 4 / 07

    BIG, die Bürger-Interessen-Gemeinschaft für Barienrode und Umgebung, wird ab sofort, personell verstärkt, ihre Informationsarbeit zum Schweinemaststall für 1 850 Tiere, baulich zwischen Diekholzen und Barienrode (Landkreis Hildesheim) geplant, fortsetzen. Ein Gutachten von Fachleuten des Ornithologischen Vereins Hildesheim (OVH) und des Naturschutzbundes (Nabu) sieht durch den Maststallbau u. a. das Ökosystem des nahen Schutzgebietes Mühlenberg bedroht und die Naherholung gefährdet. BIG sieht dies ebenso und warnt zugleich vor einer Wohnwertminderung für Barienrode und Umgebung. Betroffen durch Emissionen ist vermutlich auch das zu Hildesheim gehörende Wohngebiet Lindholzpark.

    Die Bürger-Interessen-Gemeinschaft hat auch das mediale Vorgehen abgestimmt. So wird es von BIG in wenigen Tagen eine Internet-Adresse geben und ein Webmaster ist gefunden worden. Nach der ersten Bürgerversammlung, die Barienroder und Bewohner der umliegenden Orte zum geplanten Maststall hatten, dienten Hinweise aus der Versammlung mit beinahe 100 Teilnehmern zur weiteren Meinungsbildung innerhalb des Vorstandes, der inzwischen durch fachkundige Mitarbeiter im Aktionskreis von BIG unterstützt wird. Noch Anfang Januar 2008 sind öffentlichkeitswirksame Unternehmen geplant. Darunter eine Informationskampagne und eine Plakataktion. Auch Klagewillige haben sich bei BIG gemeldet. Der Vorstand will weiterhin fakten- und sachorientiert arbeiten.

    Die Geschäftsstelle von BIG ist werktags von 9 bis 10 Uhr und abends von 18 bis 19 Uhr erreichbar unter 0 51 21 – 26 88 00.



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